Praktikum

Dürfen Geflüchtete ein Praktikum aufnehmen?

Anerkannte Asylbewerber haben einen unbeschränkten Zugang zu Praktika.  Personen mit einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung  brauchen dafür in der Regel eine Genehmigung der zuständigen Ausländerbehörde  und ggfs. der Bundesagentur für Arbeit (Ausnahme: wenn es sich bei einem Praktikum um keine Beschäftigung handelt). Wor for Refugees unterstützt bei der Antragstellung.

Welche Art von Praktikum kommt für Flüchtlinge in Frage?

Die Aufnahme eines Praktikums kann sich positiv auf das Berufsleben Geflüchteter auswirken:

  • eine Probebeschäftigung, oder umgangssprachlich „Schnupperpraktikum“, stellt die Eignung der Praktikantin bzw. des Praktikanten für eine konkrete Arbeitsstelle in maximal sechs Monaten fest, indem diese Person die betrieblichen Arbeiten im Rahmen der angestrebten Tätigkeit probeweise übernimmt;
  • mit einer Hospitation können sich Flüchtlinge mit betrieblichen Abläufen vertraut machen und ihre Berufsinteressen feststellen;
  • Betriebliche Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAG) stellt die berufliche Eignung in Bezug auf einen Zielberuf fest und dient zur Erweiterung vorhandener beruflicher Kenntnisse.

Eine Vorstellung verschiedener Praktika und Berufseinstiegsmaßnahmen finden Sie in einer Übersicht des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung.

 

Wie werden Geflüchtete entlohnt?

Für Geflüchteten gelten die gleichen Regelungen zur Entlohnung des Praktikums wie für alle Praktikanten. Informationen zu den Vergütungen bei bestimmten Praktikumsarten stehen in der Übersicht des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zur Verfügung.

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